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Haushalte verbrauchen mehr Energie

Seit fast zehn Jahren ist der Energieverbrauch der Haushalte zum ersten Mal wieder gestiegen. Der größte Verbrauch des Stroms entsteht dabei von Warmwasser und Heizen. Aber auch beim Surfen und telefonieren haben die Deutschen mehr Energie als in den letzten zehn Jahren verbraucht.

Trotz der Sparanstrengungen verbrauchten die Konsumenten 3,9 % mehr Strom, so teilte das das statistische Bundesamt in Wiesbaden am 12.11.14 mit. Die Steigerung des Stromverbrauchs ist unter der Bereinigung von Temperaturschwankungen berechnet worden. Zu diesem Mehrverbrauch haben mehrere Faktoren beigetragen.

Der größte Verbrauch entsteht durch Heizen und Warmwasser

Der Verbrauch von Heizenergie stieg im Zeitraum von einem Jahr um 4,6 % an und verzeichnete somit das höchste Wachstum. Der Energieverbrauch stieg immerhin um 3,9 % an. Der Grund für diese Entwicklung liegt hauptsächlich daran, dass die Zahl der Haushalte gestiegen ist. Viele Menschen leben alleine in einem Haushalt. Aber auch die Preisentwicklung des Öls kann dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben. Die Sparanstrengungen haben nachgelassen, da der Ölpreis im Vorjahr gesungen und der Gaspreis nahezu konstant geblieben sei, so das statistische Bundesamt. Der Energieverbrauch ist mit etwa 70,2 % der größte Posten beim Stromverbrauch, aber auch bei Hausarbeiten wie Wäsche waschen, Bügeln, Fernsehen, Surfen sowie Staubsaugen sei der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dies kann zum Beispiel daran liegen, dass die Haushalte im Schnitt mehr elektrische Geräte besitzen und diese länger genutzt werden.

Sparanstrengungen sind dennoch spürbar

Obwohl der Gesamtenergieverbrauch bei 678 Milliarden Kilowattstunden lag, liegt der Verbrauch immer noch 2,5 % unter den Verbrauchswerten von 2005. Gas ist nach Angaben mit fast 42 Prozent der wichtigste Energieträger in den Haushalten. Der Verbrauch von Erdgas stieg kräftig um 8,6 %. Dennoch muss man sagen, dass der Verbrauch von erneuerbaren Energien in den Haushalten auch zunimmt. Der Anteil von Solaranlagen, Brennholz und Wärmepumpen lag bei einer Steigerung von 11,7 %. Der Verbrauch von Mineralöl sank zwischen 2005 und 2013 um fast 30 %. Die Haushalte sind nach diesen Werten also bemüht, eine positive Mitwirkung an der Erhaltung der Umwelt zu tragen. Der Stromverbrauch liegt bei konstanten 20 %.

Die wichtigsten Energieverbraucher

Neben 476 Milliarden Kilowattstunden, welche 70,2 % der Haushaltsenergie darstellen, für da Heizen stellt das Warmwasser mit 87 Kilowattstunden einen der größten Energieverbraucher im Haushalt dar. Vor allem für Haushaltsgeräte wie Staubsauger, TV, Telefon etc. verbrauchen mit 59 Milliarden Kilowattstunden eine Menge Strom. Aber auch das Bügeln sowie Kochen liegt mit 42 Kilowattstunden weit vorne. Das Schlusslicht in den Haushalten ist die Beleuchtung, welche 13 Kilowattstunden Strom in Beschlag nimmt.

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